
| Die klinische Ganganalyse findet bei der Beurteilung von Störungen am menschlichen Bewegungsapparat immer öfter ihren Einsatz. Meist werden nur Methoden verwendet, bei denen Momentanaufnahmen (Röntgen, Trittschaum) zur Beurteilung von Problemen/Störungen bei dynamischen Bewegungen des Bewegungsapparates erzeugt werden.
Ein Problem der Ganganalyse, speziell der instrumentellen Ganganalyse war, dass diese Untersuchungstechniken meist mit einem hohen zeitlichen und finanziellen, sowie personellen Aufwand verbunden waren. Durch den technischen Fortschritt haben sich aber die zuvor genannten Punkte zum Teil erheblich reduziert | |
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Ganganalyse bedeutet?
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Bei dieser Untersuchungsmöglichkeit geht es um eine objektive Erfassung der Bewegung "Gehen". Dabei werden die auftretenden Ereignisse primär an den unteren Gelenken erfasst und beschrieben. Beim Gehen handelt es sich um eine sehr ökonomische Fortbewegung um einen Ortswechsel durchzuführen. Der eingesetzte Energieaufwand soll so gering wie möglich sein. Jede Störung des Bewegungsapparates, speziell der unteren Extremität, bedeutet eine Erhöhung des Energieaufwandes. Bei der Beurteilung des Gangbildes geht es auch darum, das Erscheinungsbild (dick,dünn) auszuschalten und sich nur auf die Gelenksbewegungen zu konzentrieren. Dies ist natürlich nicht durch das Gewand durchführbar, deshalb muss der/die Patient(in) zumindest seine/ihre Hose, Socken und Schuhe ausziehen.
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