
| Die klinische Ganganalyse findet bei der Beurteilung von Störungen am menschlichen Bewegungsapparat immer öfter ihren Einsatz. Meist werden nur Methoden verwendet, bei denen Momentanaufnahmen (Röntgen, Trittschaum) zur Beurteilung von Problemen/Störungen bei dynamischen Bewegungen des Bewegungsapparates erzeugt werden.
Ein Problem der Ganganalyse, speziell der instrumentellen Ganganalyse war, dass diese Untersuchungstechniken meist mit einem hohen zeitlichen und finanziellen, sowie personellen Aufwand verbunden waren. Durch den technischen Fortschritt haben sich aber die zuvor genannten Punkte zum Teil erheblich reduziert |
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Methoden in der Ganganalyse |
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Der Begriff "Ganganalyse" stellt eine Art Container dar. Mit diesem Begriff kann eine Vielzahl von Untersuchungen gemeint sein. Je nach Fragestellung muss eine geeignete Untersuchungsmöglichkeit gefunden weden. Dabei spielt natürlich zuerst einmal die Verfügbarkeit eine entscheidende Rolle. In weiterer Folge, wenn eine Auswahlmöglichkeit besteht, soll eine der Fragestellung entsprechende Untersuchungsmöglichkeit gewählt werden. Dabei sind neben der Fragestellung auch die Punkte "zeitintensiv" und "personalintensiv" zu berücksichtigen. |
Meist reicht bei Gangstörungen eine visuelle oder videogestützte Analyse aus, um das Gangbild zu evaluieren oder zu dokumetieren. Wenn es heisst, es wurde eine Ganganalyse durchgeführt, muss nachgefragt werden, welche Art der Messmethode gewählt wurde, denn bei einem Problem der Hüfte wird eine Druckverteilungsmessung am Fuss nur eine sehr begrenzte Aussagekraft bezüglich der Problematik darstellen. |
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